Ich trage meine Linsen nur Nachts!

Ob beim Fußball spielen oder Schwimmen, beim Skifahren oder Faulenzen, für junge Menschen kann der Tag nicht lang genug sein. Sie sind kaum zu bremsen, strotzen vor Energie und genießen das Leben in vollen, unbeschwerten Zügen. Gerade Kindern und Jugendlichen ist diese uneingeschränkte Bewegung äußerst wichtig, doch wird diese manchmal durch eine Fehlsichtigkeit beeinträchtigt. Brille oder herkömmliche Kontaktlinsen werden zum einen oft als unpraktisch empfunden, zum anderen bergen sie besonders bei Kindern die Gefahr, dass sie zu Bruch gehen oder gar verloren werden. Die DreamLens bietet dabei eine ideale Lösung und bringt ein weiteres Stück Freiheit.

Kurzsichtigkeit: Eine Entwicklung unserer Gesellschaft?

Aktuelle Studien zeigen, dass immer mehr Menschen von fortschreitender Myopie betroffen sind und verdeutlichen, dass sie schneller voranschreitet als noch vor einigen Jahrzehnten. Die Gründe hierfür sind noch nicht restlos erforscht, doch gelten die Arbeit oder das Spielen am Computer als mögliche Ursachen. Eine Studie aus den USA verdeutlicht diesen Zuwachs an myopen Menschen. Sie zeigt, dass bereits 41,6% Menschen innerhalb der Vereinigten Staaten kurzsichtig sind. Beginnend bei Kindern ab einem Alter von 12 Jahren bis zu Erwachsenen mit 54 Jahren bedeutet dies einen Zuwachs von 16,6% im Vergleich zum Jahr 1972. Diesen Trend verdeutlicht auch eine weitere Studie, die zeigt, dass innerhalb der USA lediglich 2% der Kinder vor Schulbeginn kurzsichtig sind. Diese Zahl steigt dann aber rasant an, so sind es dann bereits 15% der Kinder im Alter zwischen 6 und 14 und mit steigender Tendenz.

Was kann man tun?

Sie kann mehr als normale Tages- oder Monatsaustausch-Kontaktlinsen: Im Tausendstel-Millimeterbereich bringt DreamLens die obere Schicht des Auges in einen für scharfes Sehen idealen Zustand. Dabei folgt sie der Sogwirkung des Tränenfilms, die durch die Kontaktlinse gesteuert wird. Weil die Schicht viskoelastisch ist, verharrt sie in der veränderten Position und wird – mindestens für 16 Stunden – zu einer quasi körpereigenen Korrekturlinse. Danach kehrt die Hornhaut langsam in ihre Ausgangsform zurück. In manchen Fällen hält der Effekt bis zu 48 Stunden an.

 

Das Verfahren heißt Orthokeratologie*. Etwa 75 Prozent aller Kurzsichtigkeiten und Astigmatismen lassen sich damit ausgleichen. Von der jeweiligen Sehschwäche abgesehen, müssen die Augen gesund sein. In manchen Fällen kann die individuelle Beschaffenheit der Augen gegen die Korrekturmethode sprechen. Deshalb steht vor jeder Anpassung eine gründliche Untersuchung. Neben der besonderen Qualifikation des Kontaktlinsenspezialisten ist eine spezielle Geräteausstattung, ein sogenannter Topograph, notwendig. Damit wird aus ca. 20.000 Messpunkten ein dreidimensionales Bild des Auges erstellt, auf dessen Basis die DreamLens-Kontaktlinsen in einem hochtechnisierten Verfahren hergestellt werden.

 

Im Internet kann man DreamLens nicht bestellen, weil der Anpassprozess nicht ohne besondere Qualifikation erfolgen darf. Bei der Suche nach einem Spezialisten sollte man sich deshalb versichern, ob es sich bei dem betreffenden Augenoptiker oder Augenarzt um einen zertifizierten Fachmann handelt – OPTIMALSEHEN verfügt über ein solches Zertifikat.

 

* Der Fachbegriff „Orthokeratologie“ leitet sich ab aus den Wortbestandteilen: Ortho = richtig, gerade; Kerato = auf die Hornhaut bezogen und Logie = die Lehre von …